Verkehrswacht Aktuell:

Seit April 2008 müssen Kindersitze mindestens der  ECE-Norm 44-03 entsprechen.

Jede zugelassene Rückhalteeinrichtung ist am gelben Zeichen zu erkennen.

 

Welcher Prüfreihe ihre Rückhalteeinrichtung entspricht,

erkennen sie an dieser Nummer.

Sie muss mindestens mit 03 beginnen.

Manche Plaketten enthalten den Hinweis schon in der 1. Zeile z.B.: ECE—R 44 / 03

Aktuell ist die Prüfreihe 04 !

Ältere Rückhalteeinrichtungen mit Nummernbeginn 01 oder 02 sind nicht mehr zulässig und dürfen nicht mehr benutzt werden !

Kindersitze  -   Normregelung

Bußgeldkatalog (bundeseinheitlich) unter: www.kba.de

Was immer noch oft nachgefragt wird !

Hauptuntersuchung / Abgasuntersuchung          (TÜV und AU)                        

Die Abgasuntersuchung (AU) wird in Zukunft im Rahmen der neuen Hauptuntersuchung (HU) durchgeführt. Beide Untersuchungen werden mit der Plakette auf dem hinteren Kennzeichen dokumentiert.

 

Wurde der Prüftermin  für die Hauptuntersuchung überzogen, wird er nicht mehr zurückdatiert. Es gilt der aktuelle Prüfzeitpunkt plus 2 Jahre, aber es erhöht sich je nach Dauer der Überziehung die Prüfgebühr.

Winterreifenpflicht

Seit dem 4.12.2010 ist die betreffende Änderung der StVO in Kraft.

Sie besagt, dass die Verwendung von M+S-Reifen (Kennzeichnung „Matsch & Schnee“) bei winterlichen Straßenverhältnissen (z. B. Glatteis, Schneeglätte) Pflicht wird.

Wer also dann mit Sommerreifen fährt, muss künftig 40 statt 20 Euro Bußgeld zahlen. Behindert er dadurch noch andere Verkehrsteilnehmer werden sogar 80 Euro plus Punkt in Flensburg fällig. Wer bei Schnee oder Glatteis mit Sommerreifen fährt, riskiert auch seinen Versicherungsschutz bei einem Unfall durch die Falschbereifung. Die Kaskoversicherung kann in diesem Fall Zahlungen verweigern.

TIPP - auch wenn die neue Regelung dazu keine Aussage macht:

          Winterreifen sollten noch 4 mm Profil haben und nicht älter als 7 Jahre sein.

Begleitetes Fahren   -   Führerschein ab 17

 

Das Modellprojekt einiger Bundesländer zeigte, dass sich durch das rechtzeitige Fahren mit „Beratungsperson“ das Unfallrisiko für Fahranfänger um über 20 % senken lässt !

 

Ab 16 1/2 Jahren kann die Ausbildung (Klasse B für PKW) in der Fahrschule beginnen.

Die theoretische Prüfung kann frühestens 3 Monate und die Fahrprüfung frühestens 1 Monat vor dem 17. Lebensjahr stattfinden. Die Aushändigung der Fahrerlaubnis, die nur in Deutschland gilt, erfolgt am 17. Geburtstag.

Die Auflage „Fahren mit Begleitperson“ ist zwingend einzuhalten.

Bei Verstoß: Entzug der Fahrerlaubnis, 150 € Bußgeld, 4 Punkte, Aufbauseminar !

Die unbeschränkte Fahrerlaubnis wird ab 18 von der Führerscheinstelle erteilt.

 

Anforderungen an die Begleitperson(en) —

 (es können mehrere bei Erteilung der Erlaubnis namentlich festgelegt werden)

• Alter mind. 30. Jahre

• mind. seit fünf Jahren gültige Fahrerlaubnis der Klasse B

• nicht mehr als drei Punkte im Verkehrszentralregister

Die Begleitperson darf nicht begleiten, wenn sie 0,5 ‰ oder mehr Alkohol im Blut

hat oder unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel (insb. Drogen) steht.

Link zum Merkblatt

Aktion Schulanfänger „Gelbe Mütze“

 

Da die allgemein verfügbaren Plakate zum Schulanfang mittlerweile etwas in die Jahre gekommen sind und inhaltlich nicht mehr alle Botschaften für unseren Bereich transportieren, hat die Verkehrswacht  Bad Kreuznach zusammen mit der Jugendverkehrsschule ein neues Plakat entworfen und auf spezielle Kunststoffträger  drucken lassen.

Als Sponsor konnten wir auch die Sparkasse Rhein-Nahe gewinnen, die die Hälfte der Kosten übernahm.

Mit dem Plakat wollen wir die Verkehrsteilnehmer gezielt auf die Schulneulinge aufmerksam machen, die bei uns seit Jahrzehnten zum Schulbeginn die „Gelben Mützen“ erhalten.

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Kinder jeden Alters dürfen entsprechend der Vorschriften gesichert auch vorne

auf dem Beifahrersitz mitfahren. Bei Reboad Kindersitzen ( z.B. Babysafe gegen Fahrrichtung) ist der Airbag abzuschalten.

Der „12-Jahre-Passus“ wurde mit Einführung der „Kindersitzpflicht“ gestrichen.

Warnwestenpflicht

 

In jedem Fahrzeug (Pkw, Lkw und Bus) muss mindestens eine Warnweste mitgeführt werden. Bislang galt das nur für gewerblich genutzte Fahrzeuge. Motorräder sind ausgenommen und Wohnmobile nicht explizit aufgeführt.

Es empfiehlt sich aber immer die Mitnahme einer Warnweste. Diese muss der DIN EN 471 bzw. der EN ISO 20471:2013 entsprechen und rot, gelb oder orange sein.

Gurtpflicht für Taxifahrer auch beim Transport von Fahrgästen

§ 21 a Abs. 1  wurde geändert

Taxifahrer müssen nun auch beim Fahrgasttransport vorgeschriebene Sicherheitsgurte anlegen.

Elektronische Abmeldung von Fahrzeugen über Internet möglich

Dazu sind allerdings neue Zulassungsbescheinigungen Teil 1 und neue Zulassungsstempel notwendig. Damit das Fahrzeug abgemeldet werden kann, müssen diese "bearbeitet" werden, denn es befinden sich "Druckstücknummern" darauf, die nur durch freirubbeln sichtbar werden. Mit diesen Nummern kann dann über Internet die Abmeldung initiiert werden. Letztendlich wird das Fahrzeug aber erst endgültig abgemeldet, wenn die Behörde den letzten Halter informiert.